Thomas Seibert zweifacher Deutscher Meister

Halbmarathon-Bronze für Julius Hild in 1:08:42 Stunden
Leichtathletik. Thomas Seibert hat bei den Deutschen Halbmarathonmeisterschaften in Freiburg mit dem Sieg in der Einzelwertung der Senioren M40 für eine Überraschung gesorgt. Schon nach 1:10:59 Sekunden im Ziel, sicherte er mit seiner Leistung zudem den Vorsprung für die Dreier-Mannschaft des SSC Hanau-Rodenbach, die nach Rang vier bei den Deutschen Crossmeisterschaften Anfang März nun einen Monat später Revanche nahm und ganz oben auf dem Treppchen stand.
So zählte der 40-jähriger Gymnasiallehrer des LOG Bruchköbel zu den herausragenden Teilnehmern unter den insgesamt 11000 Startern der Freiburger Laufveranstaltung, die weiterhin Schüler- und Jugendläufe sowie den Marathon einschloss. Er selbst kommentierte seinen Erfolg als „Highlight“ und „seltenes, perfektes Rennen.“
Denn obwohl die Bedingungen auf dem welligen und kurvigen Stadtparcours nicht optimal waren, fand Seibert gut ins Rennen. „Ich war in einer Sechser-Gruppe, die bis Kilometer 18 zusammenblieb, wobei andere das Tempo bis KM 11 komplett gemacht haben und ich auch dann musste bis KM 18 kaum etwas für das Tempo tun musste“, schilderte er die optimalen Schrittmacherdienste der Mitläufer, die zu einem wahren Steigerungslauf führten. Den ersten zehn Kilometern in 34:05 Minuten ließ das Sextett dann 33:15 Minuten folgen, wobei ein ganzer Kilometer über Kopfsteinpflaster includiert war. „Ab Kilometer 18 war es dann hart, aber das Glück war auf meiner Seite: Denn der Zweitplatzierte in der M40 war zum Schluss gerade einmal einige Meter hinter mir, was dem schnellen letzten Kilometer zu verdanken war. Dass ich dann netto 1:10:59 Stunden und sechs Sekunden Vorsprung auf Platz zwei nach 21,1 Kilometer habe, passiert auch nur an solch einem Tag. Das war auf jeden Fall der beste Lauf der letzten Jahre, zumal wir die Mannschaft mit Ingbert Reinke und Stefan Unger ja auch noch gewonnen haben“, freute sich Seibert in der Rückschau.
Ingbert Reinke (11.Platz/1:18:31 Stunden) und Stefan Unger (17.Platz/1:20:59 Stunden) komplettierten das erfolgreiche Trio, das in 3:50:29 Stunden vor den Hamburgern der LG Buntentor (3:52:14 Stunden) sowie den Rhein-Berg-Runners (3:53:01 Stunden) lag.
Mit einer neuen persönlichen Bestzeit und der unverhofften Bronzemedaille kehrte der Rodenbacher SSC-Athlet Julius Hild aus Freiburg zurück. Der 19-jährige U23-Starter erwischte ebenfalls eine starke Gruppe, in der sich hinter dem frühzeitig enteilten Sieger Steffen Ulmrich (MTG Mannheim/1:07:31 Stunden) gleich drei Junioren befanden, die gegenseitig das Tempo hoch hielten. Nach 33:30 Minuten zur Zehn-Kilometer-Zwischenzeit ließ das Trio 32:00 Minuten und einen Schlusskilometer in weniger als 3:00 Minuten folgen. „Die letzten 400 Meter waren voller Sprint, weil wir zu dritt um zwei Medaillen gelaufen sind“, so Hild, der in 1:08:42 Stunden zwei Sekunden hinter Michael Wörnle (Tübingen) und zwei Sekunden vor David Valentin (Dortmund) ins Ziel spurtete. In der Klasse M50 belegte Markus Riefer den neunten Platz in 1:19:47 Stunden.