Das SSC-Highlight der Hallensaison: Sebastian Haufs DM-Auftritte mit den Plätzen acht und elf!

Sebastian Hauf Achter in Deutschland

Vollzeit-Bereichsleiter mischt in der Laufprofiszene vorne mit: 3000m in 8:02,88 Minuten!

Dortmund. Sebastian Hauf (SSC Hanau-Rodenbach) hat sein Mammutprogramm bei den deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften so erfolgreich wie nie beendet. Der bereits im Vorjahr als Doppel- und Dreifachstarter bei den nationalen Titelkämpfen in Erscheinung getretene Mittel- und Langstreckenläufer bewies erneut eine außergewöhnliche Wettkampfhärte, als er sich nach dem freitäglichen 3000-Meter-Lauf in 8:02,88 Minuten auch noch über den 1500-Meter-Zwischenlauf für das sonntägliche 1500-Meter-Finale qualifizierte. Dort gelang dem 32-jährigen städtischen Fachbereichsleiter der Wirtschaftsförderung Langen dann ein besonderer Coup: Inmitten von Laufprofis und Studenten erkämpfte er sich mit dem achten Platz seine bislang beste Platzierung bei deutschen Meisterschaften. 

Schon der 3000-Meter-Lauf offenbarte die persönliche Bestform von Sebastian Hauf. “Bis zur 2000-Meter-Marke in 5:20 Minuten war sogar noch der Sprung unter die 8:00-Minuten-Marke möglich, doch dann wurde es etwas unrhythmisch”, erklärte Hauf, der letztlich mit 8:02,88 Minuten seinen bisherigen Hausrekord von 8:05,82 Minuten deutlich unterbot und dabei nur knapp geschlagen von EM-Teilnehmer Jens Mergenthaler (LG Nordschwarzwald/8:02,57 Minuten) den elften Platz belegte. Der Sieg ging an WM-Teilehmer Florian Bremm (Franconia Athletics/7:42,05 Minuten), Silber an den deutschen Hindernis-Rekordhalter Frederik Ruppert (Tübingen/7:46,81 Minuten), Bronze an Marc Tortell (Karben/7:50,09 Minuten).  

Direkt am nächsten Vormittag wieder hellwach, schaffte es Sebastian Hauf dank eines starken Schlussspurts dann mit 3:51,78 Minuten ins 1500-Meter-Finale. Unter den besten zwölf Läufern Deutschlands hatte er bereits sein Ziel erreicht, doch in dem entschlossen geführten Tempolauf von Marius Probst (TV Wattenscheid/3:38,90 Minuten) konnte er seine Erfahrung ausspielen und nach der 1000-Meter-Zwischenzeit von 2:31 Minuten noch vier Läufer überholen. “Da das Tempo so hoch war, bin ich als Letzter im Feld einfach an Maximilian Berger drangeblieben, weil er immer gleichmäßig läuft. Zum Ende hin haben wir dann deutlich aufgeholt”, freute sich der SSC-Athlet, der auf der Zielgeraden nicht nur Berger, sondern auch den in der Vorwoche in der Hanauer Schärttner-Halle glänzend aufgelegten Louis Buschbeck (Königstein/3:48,18 Minuten) überspurtete. So erkämpfte er sich in 3:47,61 Minuten den achten Rang und fügte seiner DM-Bilanz erstmals eine Urkundenplatzierung hinzu.