Hier sein Erlebnisbericht aus Hattersheim:
Die erste Disziplin, der Weitsprung war schon um 10:00 Uhr angesetzt. Da man sich ja die Unterlagen rechtzeitig besorgen sollte und sich auch auf den Weitsprung vorbereiten musste,
war ich sehr früh unterwegs. Die ganze Veranstaltung ging dann bis abends 18:00 Uhr. Ein langer Tag.
Beim Weitsprung istmein Konkurrent leider nicht angetreten, sodass ich alleine in meiner Altersklasse war.
Da war es natürlich ein Leichtes zu gewinnen. Ich hatte mich dann darauf beschränkt, wenigstens die geforderte Norm von 3,40m
zu erreichen, um als Hessenmeister zu gelten.
Die hatte ich dann im 3. Durchgang mit 3,41m übertroffen. Die weiteren Sprünge habe ich dann gestrichen,
da ich vor dem 100m Lauf noch Kräfte sparen wollte.
Der 100m Lauf sollte um 12:10 Uhr beginnen. Wir haben uns (die Altersklassen 70/75/80) darauf vorbereitet.
Leider hat sich aufgrund der hohen Anzahl der Teilnehmer/innen unser Start um fast 50 Minnuten nach hinten verschoben;
das war für alle sehr schwer, sich so lange warm halten und in Bewegung zu bleiben.
Was noch hinzukam, die Temperatur stieg ziemlich an, es wurde recht heiß.
Wir, die älteren der Altersklassen 70/75/80 mussten aufgrund von 6 Teilnehmern zusammen starten, leider wurden wir als letzter Durchgang aufgrufen. Es war schon sehr belastend.
Da ich ein ziemlich schneller Starter bin, hatte ich schon nach ca. 30m einen deutlichen Vorsprung, nur der Läufer der AK 70 hat mich dann bei ca. 70m überholt. Ich hatte etwas mit dem Stehvermögen zu kämpfen, u.a. merkt man schon, wenn der andere 7 Jahre jünger ist.
Habe aber meinen Konkurrenten in meiner Altersklasse deutlich hinter mir gelassen. Über meine Laufzeit war ich auch etwas überrascht, da ich aufgrund der heißen Zeit in den letzten Wochen, nicht richtig trainieren konnte.
Der Diskuswettkampf sollte um 15:30 Uhr stattfinden, auch hier waren sehr viele Teilnehmer/innen vor uns am Start. Wir mussten fast 1 1/2 Stunden später starten.
In meinem letzten Wurf habe ich noch den vor mir liegenden Teilnehmer mit 1 cm mehr und dem Wurf auf 20,85 Meter vom 3. Platz verdrängt.
Da das Kugelstoßen um 17.00 Uhr begonnen hatte, sind wir (AK 70/75/80) dann nach Beendigung des Diskus-Wettkampfes geschlossen zur Kugelstoß-Anlage gegangen.
Was uns hier dann gesagt wurde, war nicht sehr sportlich, wir konnten nur noch in den 6. Durchgang einsteigen, obwohl beim Diskus dies anders kommuniziert worden war. Das hat uns sehr geärgert. Nach Rücksprache mit einem Hauptkampfrichter durften wir noch den 5. und 6. Durchgang nachträglich durchführen.
Aber vorher Einstoßen durften wir nicht mehr, sondern nur aus kaltem Bewegungsablauf die zwei Stöße durchführen.
Ansonsten war die Veranstaltung o.k, die Siegerehrungen waren aber vom Ablauf her sehr verbesserungswürdig.
Soweit O-Ton Wolfgang! Herzlichen Glückwunsch unserem Top-Senior in der M75!